Worauf sollten man beim Kauf ätherischer Öle achten?

 

Ein Leitfaden nach den Prinzipien von Young Living für die Gewinnung therapeutischer hochwirksamer essentieller Öle

Zur Qualität

  • Die Qualität der pflanzlichen Öle beginnt mit einem sorgfältigen Anbau, so dass die Pflanzen die entsprechende Qualität hervorbringen.
  • Pflanzen sollten auf keinen Fall mit chemischen Düngemitteln, Pestiziden, Fungiziden oder Herbiziden behandelt werden.
  • Das Anbaufeld sollte mit allen nötigen natürlichen Mineralien, die eine Pflanze für eine gute Qualität braucht, versehen sein.
  • Auf dem Feld wird die selbe Pflanzenart lediglich 4 Jahre angebaut und anschließend die Scholle 2 Jahre zur Bodenregenerierung liegen gelassen!
  • Die Pflanzen sollten mit Tiefbrunnen-, Speicher- oder Gletscherwasser bewässert werden.
  • Die Pflanzen sollten zur richtigen Jahreszeit und zum richtigen Tageszeitpunkt geernet werden.
  • Die Erntearbeiter werden um eine entsprechende Geisteshaltung des Respekts gegenüber der Natur/Pflanze gebeten, denn diese Haltung wirkt sich aus. Haben Sie es gewusst? Negative Gedanken kann die Frequenz der Pflanzen um 10 MHz mindern, positive Gedanken um 8 MHz erhöhen und ein Gebet um 15 MHz erhöhen!
  • Die Pflanzen werden immer in den Gegenden kultiviert, in denen sie auch ursprünglich, von Natur aus, vorkommen. so verteilen sich die Anbaugebiete über den ganzen Planeten.
Foto: Klangraum Freiamt


Destillation

Destillation ist eine Wissenschaft und Kunst zugleich. Qualitätsbestimmend ist die Temperatur und der Druck, da es den therapeutischen Wert eines Öls vergrößern oder die Qualität vermindern kann. Bei einem zu hohen Druck können sich die Molekularstrukturen der Duftmoleküle und somit die chemischen Bestandteile des Pflanzenmaterials verändern.

Schon in altertümlichen Destillationen wurde mit niedrigem Druck und niedriger Temperatur gearbeitet. Leider werden in vielen Betrieben Chemikalien in den Destillationsprozess eingeleitet, um das Volumen des Öls zu vergrößern. Dadurch kann das Volumen bis zu 18 Prozent vergrößert werden. Abschließend ist es allerdings nicht möglich, die Chemikalien vollständig von dem Endprodukt zu trennen. Ebenso ist es üblich, bereits destilliertes Material mehrmaligen Destillationsprozessen zu unterziehen. Durch diese Verwässerung erklärt sich, dass kommerzielle ätherische Öle wenig intensiv duften.


Foto: Klangraum Freiamt

Das Know How

Die Destillation ist ein sehr komplexer Vorgang, bei dem man sehr viele Kenntnisse benötigt. Pflanzenmaterial wird in kleinen Portionen bei niedrigem Druck und niedrigen Temperaturen mit Dampf schonend destilliert. Dies geschieht auf eine Art und Weise, so dass die naturge-gebenen chemischen Verbindungen der Pflanze erhalten bleiben, da dies die gewünschte  therapeutische Qualität ausmacht.

Die Menge, die man dafür benötigt ist sehr hoch. Einige hunderte bzw. tausend Pfund müssen verarbeitet werden, um ein einziges Pfund essentielles Öl zu erzeugen.


Wussten Sie?

  • Es werden 2 – 3 Tonnen Melisse benötigt, um ein Pfund Melissenöl zu produzieren.
  • Für 0,57 l Rosenöl werden 5000 Pfund Rosenblütenblätter benötigt.
  • Für die Destillation von 1 ltr echtem Lavendelöl benötigt man 120 kg Lavendel.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, die Naturkräfte in den Ölen wirken nur dann „umfangreich“, also 100 Prozent (!), wenn sie ohne jegliche Chemie (Spritzmittel, Kunstdünger etc.) behandelt sind und zwar von der Aussaat bis zur Ernte inklusive Verarbeitung!

Besuchen Sie mich auf meiner Young Living Seite als unabhängige Distributorin, ID Nr. 1405810.

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Natürliche Öle: Laut EU-Gesetzgebung darf sich ein „ätherisches Öl“ 100 % natürlich nennen, wenn darin 25 % der Stammpflanze enthalten ist. Die restlichen 75 % können von anderen ähnlichen Pflanzen beigemengt worden sein. Am Beispiel von Pfefferminzöl bedeutet dies: es müssen mindestens 25 % von der stammgebenenden Pflanze enthalten sein. Für die restlichen 75 % können mindere Minzöle beigemischt werden.

Naturidentische Öle: Naturidentisch bedeutet ein Öl mit einer Molekularstruktur versehen, wie es in der Natur vorkommt. Dies ist eine andere Begrifflichkeit als das Wort „natürlich“. Es ist nur identisch mit Natur auf der molekularen Ebene.

Künstliche Öle: Diese sogenannten Designer-Öle werden labortechnisch komponiert. Erkennbar sind sie an ihrem geringen Preis. Hunderttausende Düfte werden synthetisch zusammen gemischt.

Ein Etikett „Echtes ätherisches Öl“ sagt weder etwas über Reinheit, Inhalstsstoffe noch deren Qualität aus. Aus „rechtlicher Sicht“ kann es sich dabei um ein natürliches wie auch um ein synthetisches ätherisches Öl handeln.